Landesklasse 1: Bis zu fünf Absteiger möglich
Norbert Block, 01.06.2026
Zwei Spieltage vor dem Saisonfinale geht das Abstiegsgespenst in der Landesklasse, Staffel 1, rum. Bis zu fünf Teams können zum Gang in die Kreisoberligen gezwungen werden. Grund: Weil nun auch der Tabellenzweite der Thüringenliga, der SV Arnstadt, den Aufstiegsverzicht zur Oberliga erklärt hat, wird kein Team aus Thüringen in die Oberliga aufsteigen. Weil mit dem SC Heiligenstadt aber ein bisheriger Oberligist in die Thüringenliga absteigt, erhöht sich die Zahl der Absteiger in die Landesklassen voraussichtlich auf vier.
Auf den vier letzten Plätzen stehen aktuell drei Teams, die in die Landesklasse 1 absteigen würden: FC Saalfeld (28 Punkte), TSV Gera-Westvororte (24 Punkte) und BSG Wismut Gera (24 Punkte). Aber es gibt eine kleine Hoffnung für die Teams. Denn sollte es keine Aufsteiger aus den Landklassen-Staffel 2 und 3 geben, reduziert sich die Zahl der Absteiger aus der Thüringenliga entsprechend. Da fast alle Spitzenteams in diesen Staffeln ein Aufstiegsverzicht erklärt haben, ist dies durchaus möglich. So würde aus der Landesklasse 2 aktuell kein Team aufsteigen, weil die Top-4-Teams einen Aufstiegsverzicht erklärt haben. Sömmerda könnte es aus eigener Kraft schaffen, noch auf einen Aufstiegsplatz zu kommen – wenn sie wollen. In der Staffel 3 fehlen Gotha noch drei Punkte um als Tabellenvierter aufzusteigen.
Wenn am Ende aber doch zwei oder drei Teams aus der Thüringenliga in die Landesklasse 1 absteigen, werden neben den bereits feststehenden Absteigern SV Blau-Weiß Neustadt/Orla II und FSV Grün-Weiß Stadtroda weitere Teams den Gang in die Kreisoberligen gehen. Acht Teams zwischen Rang 7 (Eisenberg) und Rang 14 (FC Thüringen Jena) sind so noch gefährdet. Nur vier Punkte liegen zwischen diesen Mannschaften. Auf Rang 12, der möglicherweise ein Abstiegsplatz wird, steht aktuell der VfR Bad Lobenstein mit 35 Punkten. Eisenberg und Apolda könnten mit Siegen gegen direkte Mitkonkurrenten bereits am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt sichern.
Quelle:nb
